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  • Ox-Re-Cise 3: Reverse Wolken Engineering

    Ox-Re-Cise 3: Reverse Wolken Engineering

    Ox-Re-Cise 3: Reverse Wolken Engineering

    Bei dieser Übung geht es um Wolken und Figuren, jedoch anders, als Ihr es gewohnt seid und Ihr sonst Eure Kreativität im Sommer anregt.

    Für Wolken Bilder geeignet, auch ohne das Reverse Engineering in dieser Übung.
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    Was bringt mir diese Ox-Re-Cise?

    Wolken sind schon spannend. Ob am Himmel, als Hintergrund auf dem Bildschirm oder kostenlose Stock-Fotos (wie auch bei dieser Ox-Re-Cise verwendet) – Wolken sind einfach beliebte Motive. Die meisten von Euch kennen das schöne Spiel aus der Kindheit, in den blauen Himmel zu schauen und Figuren in den Formen einzelner Wolken zu erkennen.

    Genau hierzu regt Euch OX & RE mit dem «Reverse Cloud Engineering» ebenfalls an, nur völlig anders. Diese Ox-Re-Cise ist eine spannende Spielerei, die mit Fotos genauso funktioniert wie beim Blick in den Himmel. Im Idealfall bringt Euch diese Ox-Re-Cise hinaus in die Natur, oder Ihr seid eh regelmäßig an der frischen Luft unterwegs und seht den blauen Himmel zukünftig mit anderen Augen.

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    Die Voraussetzungen

    Für das Reverse Cloud Engineering braucht Ihr gar nicht viel. Es reichen:

    • ein blauer Himmel mit ein paar Wolken
    • ein bisschen Zeit
    • etwas Spontanität und Kreativität

    Wenn der Himmel gerade nicht so mitspielt und Ihr auf Sonne und blauen Himmel verzichten müsst, hilft auch der Blick ins Netz. Ein paar Bilder oder Videos zum Thema Wolken reichen, kostenlose Stock-Fotos oder überhaupt Fotos in großer Auflösung bei der Google-Suche gibt’s ja genug.

    Wenn Ihr die Spannung der Ox-Re-Cise noch steigern wollt, geht mit Partner/-in, Freunden oder Familie in die Natur und lasst alle am Spielspaß rundum die Wolken am Himmel teilhaben.

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    So läuft die Ox-Re-Cise ab

    Ihr könnt die Übung einmal, fünfmal oder beliebig oft machen. Hängt auch davon ab, ob das Wetter mitspielt, wie viele Wolken sich am blauen Himmel zeigen und wie viel Zeit Ihr in der Natur verbringen wollt. Ein Durchgang läuft immer gleich ab:

    1. Ihr schaut NICHT nach oben in den Himmel, sondern z. B. auf den Boden.
    1. Ihr denkt Euch spontan ein kurzes Hauptwort aus, z. B. «Teekanne», «Schuh» oder «Wildschwein».
    1. Habt Ihr Euch auf ein Wort festgelegt, schaut Ihr nach oben und fixiert die nächste große, weiße Wolke.
    1. Überlegt und begründet (in Eurem Kopf oder vor Euren Freunden), warum sich in der Form dieser Wolke Euer Wort entdecken lässt. Ihr schaut also nicht zuerst in die Wolken und sagt, was Ihr für ein Ding in der Form erkennt. Ihr macht es genau umgekehrt: Erst das Wort, dann eine Wolke anschauen.
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    Deshalb mögen OX & RE diese Ox-Re-Cise

    Kreativität in jedem Lebensalter zu entwickeln, ist eine tolle Fähigkeit, finden OX & RE. Mit dem «Reverse Wolken Engineering» macht Ihr eine schöne Assoziationsübung, bei der Ihr nicht ins vertraute Denken zurückfallt. Was bringt es schon, nach oben in den Himmel zu schauen und zum x-ten Male einen Hund oder LKW zu sehen?

    Den Prozess rückwärts abzuwickeln, ist manchmal echt eine Herausforderung. Vielleicht sieht man ja gerade die Teekanne von unten? Oder man muss ganz schön nah an das Wildschwein heranzoomen, damit dieses Stückchen Fell zur Form der Wolke passt. Das Einzige, was nicht erlaubt ist: Aufgeben! Ihr habt Euch auf ein Wort festgelegt, also findet eine Möglichkeit, Euer Dinge als Wolken Figuren zu erkennen.

    In Zukunft wird es im Bereich «weitere Themen» oder «Ideen» sicherlich Artikel geben, weshalb wir alle viele Dinge nicht sehen, wie sie sind und eher über ihre Funktion definieren. Mit dem «Reverse Wolken Engineering» löst Ihr Euch ein bisschen hiervon. Ihr stellt neue Assoziationen im Kopf her, schult das visuelle Denken und schaut genauer hin. All dies ist Bewusstseinserweiterung, auch wenn Ihr nur selten den Begriff hierfür verwenden dürftet.

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    Letzte Tipps und Hinweise von OX & RE

    Da OX & RE gerne in der heimischen Kammer meditieren und nicht täglich 20 Stunden in der freien Natur unterwegs sind, könnt auch Ihr das Reverse Engineering statt mit Wolken Figuren anders spielen. Die Vielfalt reicht vom Kaffeesatz lesen bis zum Blei (oder Bleiersatz) gießen an Silvester. Wer will sich nicht schon im Vorfeld auf das Schicksal festlegen, das Euch im nächsten Jahr erwartet, nur um es dann durch die gegossene Figur zu rechtfertigen?

    Euch ist das mit den Wolken viel zu anstrengend? Habt Ihr doch gelernt, dass Ihr Gedanken wie Wolken ziehen lassen sollt? Dann lasst ruhig die Wolken wie Gedanken ziehen, macht eine andere Ox-Re-Cise und stürzt Euch stattdessen auf spannende Artikel im Bereich Meditation.

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  • Das Leben ist ein Quader

    Das Leben ist ein Quader

    Das Leben ist ein Quader

    Weshalb nicht nur die Länge eines Lebens über dessen Qualität entscheidet und wie sich in mehreren Dimensionen intensiver leben lässt.

    Ein paar Quader, alle mit eigener Länge und Tiefe und Breite wie das Leben.
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    Lebensqualität – was immer dies heißen mag

    OX & RE finden, dass Menschen einige spannende Eigenschaften haben. Hierzu gehört, bewusst oder unbewusst die Qualität des eigenen Lebens zu bewerten. Selbst wer so einfach und entspannt wie möglich leben und den Moment genießen möchte, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wann der eigene Vorsatz gut oder schlecht eingehalten wird.

    Ihr alle da draußen (und OX & RE) haben eine Vorstellung von «Lebensqualität». Vielleicht habt Ihr Euch schon einmal intensiv mit der Frage befasst, was Qualität im Leben für Euch bedeutet. Möchtet Ihr viel erleben? Wünscht Ihr Euch einen ruhigen Alltag? Möchtet Ihr Euer Ding machen oder lieber anderen Menschen helfen? Womit auch immer Ihr intensiv Zeit verbringt, es kommt hoffentlich Eurem Leben zugute.

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    «Lebe einzigartig» vs. «Lebe wie die anderen»

    Die Intensität und Qualität eines Lebens kann man auf viele Arten «bemessen» und ist immer individuell. Was OX & RE am Leben begeistert, ist für Euch banal und umgekehrt. Sich ganz persönlich bewusst zu machen, was ein gutes Leben bedeutet und wie sich das alltägliche Erleben intensiver gestalten lässt, klingt so einfach – und wird durch den Kontakt mit anderen Menschen ganz schön knifflig.

    Vielleicht seid Ihr reiselustig, Euch fehlt aber das Geld für den großen Urlaub, während Eure Freunde sich diesen leisten können. Vielleicht plant Ihr den Umzug in die Großstadt, müsst aber für die Pflege eines Elternteils auf ewig in Eurem Heimatdorf bleiben. Oder Ihr sucht nach einem Partner fürs Leben und erlebt eine Enttäuschung nach der nächsten.

    Als soziale Wesen sind wir Menschen nur bedingt losgelöst von dem, was die Menschen in unserem Umfeld tun und benötigen. Gedanken von Neid, Wut oder Enttäuschung als solche zu enttarnen und die Intensität des Lebens auf andere Weise zu erfahren, ist Teil einer guten Meditation. Sich bewusst von Smalltalk und dem gegenseitigen Überbieten fernzuhalten, Teil des Stoizismus. Und eine weitere Idee kann Euch helfen, Dinge und Gefühle Eures Lebens anders einzuschätzen.

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    Drei Dimensionen des Lebens verstehen

    Um intensiv (oder intensiver) zu leben und Euch bewusst zu machen, wie Ihr Zeit und Energie in Euer Dasein stecken könnt, stellt Euch Euer Leben als Quader vor. Ein Rechteck in drei Dimensionen, wobei jeder dieser Dimensionen unabhängig voneinander ist.

    Die Länge

    Die Länge eines Lebens ist wohl selbstredend. Je älter Ihr werdet, umso länger ist das Leben eben. In unserer Gesellschaft wird ein langes Leben gerne mit einem glücklichen oder erfüllten Leben gleichgesetzt, dies ist nicht automatisch der Fall. Ein Leben kann schnell enden und trotzdem erfüllt sein. Und viele denken mit Grausen daran, im Alter auf Pflege angewiesen zu sein, eine Demenz zu erleiden und ähnliches. Eine Auseinandersetzung damit, wie schnell das Leben enden kann, liefert das «Memento Mori».

    Die Breite

    Die Breite des Lebens ist das Spektrum der Dinge, Tätigkeiten und Erfahrungen, die Ihr sammelt. Diese «Dinge» können natürlich auch Menschen sein. Viele setzen die Breite als wichtigsten Faktor für die Intensität des Lebens voraus. Wer zwölf Hobbys hat und täglich mit vielen Menschen kommuniziert, hat ein «breiteres Leben» als ein Mensch mit einem einzigen Hobby und ohne Sozialkontakte. Keine dieser Lebensweisen soll gerade gelobt oder kritisiert werden – es geht allein um die Definition der «Breite».

    Die Tiefe

    Die Tiefe bedeutet die innere Wahrnehmung, die in einem Moment bei einem bestimmten Ereignis, Kontakt oder Dinge eintritt. Dies kann eine emotionale Tiefe im Sinne von Gefühl sein, oder ein tiefes Bewusstsein, wie die meditativen Freunde von OX & RE den Begriff «intensiv» in der Tiefe beschreiben würden. Eine tiefe Erfahrung in einem bestimmten Moment kann mitten im Alltag oder bei einem ganz besonderen Ereignis auftreten.

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    Intensiv leben = maximales Volumen

    Um wirklich intensiver zu leben, dürft Ihr nun Euer eingestaubtes Wissen aus der Schulmathematik noch einmal aktivieren. Ziel ist, das Volumen des Quaders unseres Lebens zu maximieren. Also das Produkt von Länge mal Breite mal Höhe. Da die drei Dimensionen komplett unabhängig voneinander sind, bedeutet dies gleich drei spannende Ansatzpunkte:

    1. Ihr denkt, Ihr könnt die Länge Eures Lebens nicht beeinflussen? Aber natürlich! Schlaft viel, esst gut und bewusst, kümmert Euch um die Pflege von Körper und Geist und Eure Fitness. All dies beeinflusst direkt (und indirekt) die Länge.
    2. Bleibt offen für neue Hobbys, Kontakte und Erfahrungen. Widmet Euch neuen Themen und bleibt in jedem Lebensalter daran interessiert, Neues zu erfahren. Die Zeit macht nicht halt – bleibt am Ball, um Euch im Leben zurechtzufinden.
    3. Lasst nicht einfach an Euch vorbeiziehen, was Euch Tag für Tag widerfährt. Findet Möglichkeiten, bewusst mit Momenten und Gefühlen umzugehen, Meditation liefert hierfür einen hervorragenden Ansatz. Verleiht so in einem möglichst langen Leben einem möglichst breiten Spektrum an Erfahrungen eine möglichst große innere Tiefe.
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    Und was bringt das jetzt für Alltag & Co.?

    Am Ende dieses Artikels fühlen sich OX & RE, als wäre ein Text für ein Selbsthilfebuch oder Ähnliches entstanden. Nichts liegt OX & RE ferner, als Euch mit Plattitüden langweilen zu wollen. Es geht eher hierum:

    Das Leben ist sehr kurz (weiß der Stoiker) und von viel zu vielen Reizen geprägt (weiß der Meditierende). Fokussiert nicht unnötig auf eine der drei Dimensionen des Quaders. Eine echte Pflege an Eurem Leben bedeutet, alles zu kultivieren: Die Länge, die Breite, die Höhe. Fehlt nur eines hiervon, droht am Ende des Tages (mindestens) eine unerwünschte Konsequenz:

    • Euer Leben endet wegen schlechter Angewohnheiten viel zu früh.
    • Ihr hockt allein in einer Euch völlig fremden Zukunftswelt.
    • Euch wird bewusst, wie wenig vom Leben Ihr wirklich «erfahren» habt.

    OX & RE sagen deshalb: Intensiv Leben heißt deshalb nicht (allein) Kite-Surfing, Kokain und Triathlon. Am Ende des Weges wird ein großer Quaders Euer größter Schatz sein.

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  • Ox-Re-Cise 2: Der Linda-Test

    Ox-Re-Cise 2: Der Linda-Test

    Ox-Re-Cise 2: Der Linda-Test

    Fordert Euer Gehirn mit einem Test für Namen und findet auf spannende Weise heraus, wie Gedanken entstehen und Euer Kopf so arbeitet.

    Vielleicht ist der Name dieser Frau Linda, für den Test reicht es.
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    Was bringt mir diese Ox-Re-Cise?

    Keine Angst, bei dieser Ox-Re-Cise müsst Ihr Euch keine Namen merken. OX & RE erzählen Euch auch nichts über die rechte und linke Gehirnhälfte des Menschen und was für Namen oder Gesichter verantwortlich ist. Stattdessen gibt es für Euer Gehirn einen Test mit Namen, z. B. «Linda». Ihr kennt keine Person mit diesem Namen? Macht absolut nichts!

    Es geht nicht um Intelligenz, Ihr müsst auch kein Gehirntraining fürchten. Diese Ox-Re-Cise soll Euch die sonderbaren Pfade und Wege Eures Gehirns aufzeigen. Ihr werdet garantiert beide Gehirnhälften fordern und Euer Gedächtnis ordentlich herausfordern. Und Ihr werdet merken, wie zufällig Euch Worte, Bilder und Gedanken ins Gehirn schießen.

    OX & RE - das Logo für Meditation, Stoizismus und einen Gehirn Test für Namen

    Die Voraussetzungen

    Für den Linda-Test braucht Ihr:

    • ein paar Minuten Zeit
    • optional: Stift & Papier oder eine Word-Datei

    ACHTUNG, GANZ WICHTIG: Damit Ihr mehr über Euer Gehirn und Euer Denken lernen könnt, lasst Euch bitte NICHT die ganze Ox-Re-Cise auf einmal anzeigen. Scrollt stattdessen langsam, Zeile für Zeile, diese Ox-Re-Cise herunter. Macht besser nach den einzelnen Schritten eine Pause und schaut nicht auf den Bildschirm. NUR SO werdet Ihr am Ende merken, welchen Sinn der Test hat und wie Euer Denken so funktioniert.

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    So läuft die Ox-Re-Cise ab

    Schritt 1: Schreibt auf Euren Zettel fünf weibliche Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben «L».

    Nicht scrollen, erst die Namen aufschreiben!
    Okay, seid Ihr fertig?
    Dann geht’s jetzt weiter!

    Schritt 2: Schreibt fünf weitere weibliche Vornamen mit «L» auf.

    Und wieder nicht scrollen, gell?
    Fertig? Dann geht’s weiter!

    Schritt 3: Schreibt noch weitere fünf weibliche Namen mit «L» auf.

    Und? Fallen Euch noch Namen ein?
    Jetzt geht’s weiter!

    Schritt 4: Bitte noch fünf weitere weibliche Vornamen mit «L» aufschreiben.

    Keine Sorge, wir sind gleich fertig.
    Hier der letzte Schritt:

    Schritt 5: Schreibt noch einmal fünf Frauennamen mit «L» auf.

    Euch sind die 25 Namen problemlos eingefallen? Auch wenn die Ox-Re-Cise hier endet, könnt Ihr Euer Gehirn weiter fordern, zum Beispiel mit ein oder zwei Extra-Schritten. Wie diese aussehen, könnt Ihr Euch denken.

    OX & RE - das Logo für Meditation, Stoizismus und einen Gehirn Test für Namen

    Deshalb mögen OX & RE diese Ox-Re-Cise

    Na, habt Ihr am Anfang auch ganz problemlos an die Lindas und Lauras und Laras dieser Welt gedacht? Und gegen Ende Euer Gedächtnis zermartert? Sind ausländische Namen wie «Ludmilla» okay oder schummelt? Ist «Lillyfee» überhaupt ein richtiger Name? Von dieser kleinen Übung kann man vieles über die Wege des Gehirns lernen, zum Beispiel:

    • Die meisten Menschen merken, wie schwer der fünfte Schritt im Vergleich zum ersten fällt. Viele von Euch werden mit «Linda» angefangen haben, diesen Namen hattet Ihr ja gerade noch im Kopf. Sicher werdet Ihr noch andere Frauennamen mit «L» spontan und mühelos aus Eurem Gehirn herauskitzeln können. Gegen Ende ist es oft eher Stress. Hier war das Denken richtig anstrengend, oder?
    • Sagen wir, Euer erster Name war «Linda» und der 25. Name war «Letizia» (nur als exotisches Beispiel). Ihr wisst ganz genau, dass Letizia ein Frauenname mit «L» ist. Warum hat es so lange gedauert, bis Euer Gehirn bereit war, Euch diesen Namen zu liefern. Warum ging es mit «Linda» oder «Laura» deutlich schneller als mit «Letizia». Es war ja kein völlig neuer Name, den Ihr erst lernen und Euch merken musstet.
    • Über die Schritte hinweg könnt Ihr lernen, wie Ihr (mit oder ohne System) Euer Gehirn durchforstet. Meist kommen die ersten fünf oder zehn Namen ohne Probleme. Im nächsten Schritt muss man bereits aktiver denken. Kenne ich eine Person, die so heißt? Was ist mit alten Freunden oder Kollegen? Mit Berühmtheiten? Warum nicht auch exotische und ausländische Namen zulassen?
    • Nicht wenige Menschen werden merken, dass sich der Test von einer Gehirnhälfte auf beide Gehirnhälften ausdehnt. Anfangs reicht es, einfach das Gedächtnis für Namen aufzurufen und die ersten Namen so runterzurattern. Irgendwann wird mehr als eine Gehirnhälfte gebraucht. Bilder entstehen, man geht Person für Person aus dem Alltag durch und vieles mehr.
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    Letzte Tipps und Hinweise von OX & RE

    OX & RE möchte Euch Menschen da draußen gerne mit den Eigenarten des Gehirns vertraut machen – nicht nur beim Thema Meditation. Anders, besser oder seltener zu denken, heißt auch zu merken, wie man eigentlich so denkt.

    Übungen wie der Linda-Test zeigen, wie zufällig eigentlich ist, was uns linke und rechte Gehirnhälfte so anliefern. Im Rückblick kennen wir alle den 25. Namen, und doch war es so anstrengend, bis er uns endlich in den Kopf kam. Und mit etwas Übung werdet Ihr auch merken, dass Ihr nicht aktiv an den Namen denkt, sondern einfach irgendwann Glück habt, dass Euer Gehirn Euch die Namen anliefert. Für manche von Euch kann dies den Einstieg in Themen wie Selbstillusion oder die Unfreiheit des Willens sein, die hier bei OX & RE mit der Zeit als weitere Themen eine Rolle spielen werden.

    Ihr sucht nach einem guten Training? Inspiriert von dieser Ox-Re-Cise könnt Ihr Euer Gehirn den Test mit Namen als Training ja mit anderen Buchstaben machen lassen – Männlein wie Weiblein. Egal, wie oft Ihr trainieren werdet, die Wege Eures Gehirns werden überraschen.

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  • Ox-Re-Cise 1: Die simpelste Meditationsübung der Welt

    Ox-Re-Cise 1: Die simpelste Meditationsübung der Welt

    Ox-Re-Cise 1: Die simpelste Meditationsübung der Welt

    Lernt die bekannteste und einfachste Meditationsübung kennen, bei der Ihr Euren Atem verfolgt und garantiert schnell abgelenkt werdet.

    Auch ohne Lotossitz problemlos machbar – diese klassische Übung zur Meditation.
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    Was bringt mir diese Ox-Re-Cise?

    Ihr habt keine Erfahrung in der Meditation oder im Yoga? Ihr möchtet, dass Eure Gedanken zur Ruhe kommen und der Stress des Alltags hinter Euch bleibt? Perfekt! Dann findet Ihr online und in Büchern zahllose Meditationsübungen, die Euch weiterhelfen. Hierfür braucht Ihr OX & RE mit Sicherheit nicht.

    Wenn Ihr trotzdem einfach loslegen wollt, gibt es hier eine ganz einfache Übung. Für eine gute Meditation braucht Ihr nicht mehr. Als Einsteiger (und Fortgeschrittener) müsst Ihr nicht Hunderte Meditationsübungen lernen. Eine reicht völlig aus – diese hier.

    Sammelt also erste Erfahrungen beim Meditieren, ein paar Minuten Zeit pro Tag reichen völlig aus. Vor lauter Stress und Pflichten des Alltags habt Ihr nicht mal fünf Minuten Zeit für Meditation übrig? Dann braucht Ihr Zeit für Meditation dringender denn je!

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    Die Voraussetzungen

    Für die einfachste Meditationsübung der Welt braucht Ihr:

    • ein paar Minuten Zeit
    • einen möglichst ungestörten Ort
    • sonst nichts

    Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Ihr braucht für viele Übungen einfach nichts Besonderes. Investiert nicht teuer in edle Sitzkissen. Beim Yoga können eine Matte oder Klötze als Hilfsmittel für manche Übungen sinnvoll sein – für die meisten Meditationsübungen könnt Ihr auf so etwas verzichten.

    Ihr müsst Euch bei der Übung nicht verrenken, keinen Lotossitz beherrschen oder Euren Körper sonst irgendwie verbrezeln. Hier geht es ganz einfach um Euch, Eure Gedanken und Eure Atmung.

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    So läuft die Ox-Re-Cise ab

    1. Setzt Euch bequem in einer Position hin, die Ihr für einige Minuten problemlos einnehmen könnt. Ob auf einen Stuhl, auf den Boden, ganz egal. Wenn Ihr schnell einschlaft, solltet Ihr Euch für die Meditationsübung nicht hinlegen.

    1. Setzt Euch aufrecht hin und versucht, Euren Körper in dieser aufrechten Position zu halten. Prüft zwischendurch nebenbei Euren Körper und kehrt in den aufrechten Sitz zurück, falls nötig.

    1. Schließt die Augen und atmet in Ruhe in Euren Bauch. Spürt, wie sich die Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Ihr müsst keinen bestimmten Rhythmus oder sowas einhalten, langsam und in Ruhe atmen reicht aus.

    1. Behaltet für ein paar Minuten die Konzentration auf Eure Atmung. Diese kann ein Fokus auf Euren Bauch sein, oder der einfache Fokus auf den Atmen als solchen. Man sagt auch, Ihr lenkt Eure Achtsamkeit auf die Atmung.

    1. Bei der Meditation werden Euch garantiert Gedanken in den Kopf schießen – und dies alle paar Sekunden. Dies ist die normalste Sache der Welt und hat nichts damit zu tun, dass Ihr schlecht meditiert. So tickt das menschliche Gehirn, Ihr macht nichts falsch. Manchmal gehen die Gedanken auch schnell wieder, nur um durch neue Gedanken ersetzt zu werden.

    1. Wenn Eure Achtsamkeit ausreicht, werden Ihr irgendwann merken: «Hey, ich denke gerade über etwas nach und konzentriere mich gerade gar nicht mehr auf meine Atmung!». Sobald Ihr dies gemerkt habt, kehrt ganz entspannt und ohne Stress zu Eurer Atmung zurück.

    1. Das ganze Spiel wiederholt sich regelmäßig. Konzentration auf die Atmung, Gedanken kommen, Ihr bemerkt Eure Gedanken, und kehrt zu Eurem Atem zurück. Wieder und wieder und wieder.

    1. Diese einfache Übung macht Ihr für fünf bis 15 Minuten. Stellt Euch vorher einen Timer, aber stellt ihn nicht in Euer Sichtfeld. Sonst versucht Ihr, während der Meditation doch nur auf die verbleibende Zeit zu schauen.
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    Deshalb mögen OX & RE diese Ox-Re-Cise

    Es gibt zahllose Meditationsübungen, die einfach umzusetzen sind. OX & RE finden regelmäßig Achtsamkeit für die Atmung als einfachste Meditationsübung für Anfänger empfohlen, und das mit gutem Grund. Meditieren lernen, um Stress zu bekämpfen, wird immer intensiver erforscht und immer mehr positive Auswirkungen auf Körper und Geist deuten sich an.

    Ein ausführlicher Artikel der renommierten Mayo Clinic zeigt nicht nur viele Vorteile auf. Hier wird auch ein wesentlicher Vorteil genannt, warum Eure Achtsamkeit für die Atmung beim Meditieren lernen so hilfreich ist: Euer Atmen ist immer da. Ihr braucht kein Mantra, kein äußeres Objekt, keine Übungen wie beim Yoga. Ihr atmet eh die ganze Zeit, also ruhig dieses Meditationsobjekt nutzen.

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    Letzte Tipps und Hinweise von OX & RE

    Hier nochmal ein ganz entscheidender Tipp: Meditation heißt nicht, möglichst lange keine Gedanken im Kopf zu haben. Gerade bei Anfängern denkt der Kopf oft, ohne dass es gemerkt wird. Meditation ist eher der Schritt, immer wieder und wieder zu merken, dass Gedanken in den Kopf kommen. Und mit Ruhe und Motivation zur Atmung zurückzukehren. Es ist wie beim Heben und Senken einer Hantel, wie OX & RE es im Artikel «Meditation lernen ist Muskeltraining» beschreiben.

    Die genannte Meditationsübung ist eine einfache Art, überhaupt ein «Gefühl» für Euren unruhigen Geist zu bekommen und Achtsamkeit zu entwickeln. Hierauf lässt sich mit der Zeit gut aufbauen, was bei OX & RE sicherlich noch in anderen Artikeln passieren wird.

    Ihr seid dran interessiert, wie Euch Euer Atem zu mehr Energie und Entspannung verhelfen kann und beim Abbauen von Stress hilft? Dann schaut auf den Artikel rundum das Thema Breathwork und lernt mit der Zeit weitere Atemübungen kennen!

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